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Harley-Polizeibiker in St. Tropez

Text: Harley

Fotos: Harley

Realisierung: Sven

Vorstellung der Teilnehmer:

 

Harleyam auf seiner umgebauten 1200er Sporty

 

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FranCa auf seiner Roadking

 

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Arwed auf seiner Fat Bob

 

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Watzel auf seiner Switchback

 

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Mediatix (Uwe) auf seiner Roadking , und nein, … er ist nicht mit Telly verwandt Lachaus

 

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und last but not least
Harley auf seiner Harley, ähm, E Glide Wink

 

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Tourenbericht:

 

Fangen wir mit der Anfahrt zur Tour an.

Nachdem sich FranCa entschlossen hatte mit Wohnmobil und Anhänger nach Stuttgart, dem offiziellen Startpunkt unserer St. Tropez-Tour anzureisen, haben Mediatix, Watzel und meinereiner Idstein als Treffpunkt erwählt. Während Mediatix vom Bonner Raum bis Idstein mehrere Aggregatzustände von Wasser aushalten musste, (sprich: Regenkombi war angesagt) hatten Watzel und ich Glück. Kurz bevor wir unsere lange Anfahrt (immerhin 12-27km) nach Idstein begannen, hörte der Regen auf. Nach einem schnellen Kaffee und einem ersten Kennenlernen, bangen Blicken auf das Regenradar verschiedener Smartphones, sind wir über die BAB bis kurz hinter Darmstadt gepöttert.

 

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Eigentlich war ja die Strecke über den Odenwald, Richtung Heilbronn und weiter nach Stuttgart angedacht gewesen, wäre da nicht diese doch sehr dunkle, verdächtig nach Regen aussehende Wolke auf unserer linken Seite gewesen. Daher beschlossen wir parallel zur Autobahn die deutsche Ferienstraße in Richtung Süden zu nehmen. Hat auch ganz gut geklappt. Wir haben die recht langweilige Straße befahren und die Regenwolken blieben immer schön in Sichtweite, haben uns aber nicht weiter gestört.
Wie geplant sind wir dann kurz nach 16:00 in Stuttgart bei unserem Gästehaus angekommen.

http://www.gaestehausstuttgart.de/

 

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Harleyam hatte dort schon Zimmer für uns gebucht. Wir waren überrascht, dass man dort für relativ kleines Geld recht gute Zimmer bekommen konnte. Für einen kleinen Kurzurlaub in Stuttgart durchaus zu empfehlen, allerdings eher ohne Gattinnen.

Zwischenzeitlich glühte Whatsapp und wir erfuhren, dass FranCa mittlerweile auch schon in Stuttgart angekommen war und von Harleyam zum Gästehaus begleitet wurde.

Und gegen 17:00 Uhr waren dann fast alle da, außer Arwed, der erst am nächsten Tag zu uns stoßen sollte. Zur Begrüßung wurde erst mal zügig der Inhalt meiner Kühltasche in Form mehrerer hopfenhaltiger Getränke geleert, was das Kennenlernen ungemein erleichtert hat.

 

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Vor dem Gästhaus stand ein kleiner Pavillion, den wir unter Beschlag nahmen. Da an einem Dienstagabend in Stuttgart zumindest im Stadtteil Münster gefühlt alle Speiselokale geschlossen haben und wir alle ein wenig Kohldampf schoben, wurde kurzerhand der Grill des Gästehauses angeworfen. Nach einem kurzem Versorgungsgang zum nächstgelegenen Supermarkt (der war tatsächlich auf) begann ein ganz entspannter Grillabend.

Und das Wichtigste war, wir hatten einhellig das Gefühl, dass sich genau die richtigen Chaoten zu dieser Tour zusammengefunden haben. Das zeigte sich daran, dass schon am ersten Abend lang und viel erzählt wurde und noch länger und noch mehr gelacht wurde.

 

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Da am nächsten Tag aber über 300km anstanden, haben wir den Abend gegen 24:00 schweren Herzens beendet, damit wir für den Beginn unserer Tour am Mittwoch fit waren.

 

In der Nacht muss es wohl geregnet haben, denn als wir (für mich) noch immer mitten in der Nacht gegen 08:30 Uhr gefrühstückt haben, war die Straße noch leicht feucht. Harleyam, dessen Bude knappe 200 Meter Luftlinie vom Gästehaus entfernt liegt, kam zum Frühstück und hat damit auch die letzten noch schlafenden Bewohner geweckt. ? und, nein, er hat nicht so laut geredet, es lag vielleicht eher an seinen Endtöpfen, legal, aber recht markig.

Beim Frühstück drehte sich das Gesprächsthema natürlich über die bevorstehende Tour und ganz besonders über die im Süden deutlich sichtbare Regenwolke. Fast jeder zog sein Regenradar zur Rate, was uns letztendlich eine gute Chance avisierte, trocken zu bleiben. Und so kam es auch.

Recht pünktlich sind wir dann gegen 09:00 Uhr losgetuckert und durch den Schwarzwald gecruist, den wir über Wildberg, Altensteig, Freudenstadt sowie das Kinzig- und Schuttertal durchquerten. Ich war ja schön öfter im Bereich Schwarzwald unterwegs, aber diese Strecken waren einfach herrlich.

 

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Harleyam hat mit seiner Sporty einen recht sportlichen Fahrstil vorgelegt, dem wir aber noch problemlos folgen konnten. Da macht sich ein Gerät ohne Trittbretter schon etwas besser in den Kurven und von denen sollten wir von nun an in den nächsten Tagen genügend unter die Reifen bekommen.

Kurz vor der französischen Grenze waren wir bei einem Bekannten von Watzel zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dort wartete auch Arwed auf uns und nun war die Harley -Crew komplett.

 

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Bei Kirschstreusel und einem Windbeutelkuchen, sowie Kaffee und anderen Getränken stärkten wir uns kurz, um dann in Richtung Elsass die Grenze nach Frankreich zu überqueren. Und unser Gastgeber, übrigens begeisterter Goldwingtreiber hat uns noch für einige Kilometer begleitet. Da sage dann noch mal einer, wir hätten was gegen andere Motorradmarken. ;-))

Im Vorfeld der Tour haben wir angefangen, darüber zu diskutieren, ob wir die von Harleyam vorbereitete Tour auf unsere Navis übertragen, aber da dies mit einigem Aufwand verbunden war und Harleyam meinte, dass wir das nicht brauchen, haben wir unsere Arbeit daran schlagartig eingestellt. Trotzdem habe ich mein Navi (bis dahin liebevoll „Navi-Schlampe“genannt) mitgenommen und zumindest die anzufahrenden Hotels eingespeichert.

Der Elsaß mit seinen kleinen verwinkelten Straßen durch Weinberge und niedlichen verträumten Dörfern war schon eine Herausforderung für die Navigationskünste von Harleyam, der dies aber problemlos meisterte.

 

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Nach dem Elsass waren die Vogesen dran und obwohl wir nicht viele Pausen machten, verging die Zeit wie im Fluge.

 

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Und bei einer dieser kurzen Pausen passierte es dann. Harleyam fuhr rechts ran und parkte und ich fuhr links neben ihn, ohne daran zu denken, dass er ja einen seitlichen Kennzeichenhalter hat und „peng“ touchierte ich diesen mit meinen rechten Highway-Pegs und verbog ihn ein wenig.

Harleyam, auch Schrauber genannt, nahm es aber sportlich und wir fuhren weiter, wobei ich dann wegen der fortgeschrittenen Zeit per Navi unser Hotel in Luxeuil-Bains ansteuerte. Dieses französische Städtchen machte bereits gegen 19:00, als wir dort eintrafen, einen recht verschlafenen Eindruck. Dafür machte unser Hotel einen richtig guten Eindruck.

 

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Als wir vor dem Hotel parkten, stellten wir fest, dass Harleyam sein Kennzeichen auf dem Rücksitz transportierte. Womöglich wegen des kurzen Remplers oder der doch teilweise holprigen Wege hatten sich wahrscheinlich die Befestigungsschrauben verabschiedet.

 

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Das hat der Stimmung aber keinen Abbruch getan, denn wir hatten ein ganz anders Problem. Das war der Hunger und die Tatsache, dass wir alle etwas „unterhopft“ waren. Also flugs in das nebem dem Hotel gelegenen Restaurant eingefallen und schon wurde es wieder interessant, denn außer Arwed sprach keiner von uns französich und die Speisekarten gabs natürlich weder in englisch, noch in deutsch. Hab mir sogar extra die Brille vom mediatix ausgeliehen, was mir beim Übersetzen allerdings auch nix geholfen hat.

 

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Zum Glück musste ich Leffe nicht übersetzen, denn das kannte ich schon.

 

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Das Essen war gut, die Biere auch. Kurz bevor sie uns rauswerfen konnten, da wir fast die letzten Gäste waren, sind wir gegangen. Alle waren rechtschaffen müde und dennoch wollte Harleyam unbedingt wissen, ob in dem Kaff noch was los ist. Und siehe da, knappe 200 Meter um die Ecke leuchtete noch eine Heinicken Reklame. Also, nix, wie hin.

 

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War ganz lustig dort, aber noch lustiger wurde es, als ich dann doch mal diverse Biere entsorgen musste.

Da war doch die Toilette für die Männer direkt am Flur und komplette Tür: Fehlanzeige. Noch während ich dachte, hoffentlich kommt jetzt keiner vorbei, stand auch schon Harleyam auf dem Flur. Wäre bei uns kaum möglich.

 

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Zu später Stunde sagte dann einer: „Heute ist Polizei wieder schön“. Das sorgte für einige Brüller.

Es wurde dann schon wieder Mitternacht, bis wir im Hotel endlich zur Ruhe kamen.

 

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Am nächsten Morgen sollte es dann in Richtung Grenoble weitergehen.

 

Der Donnerstag begann wieder recht früh, dafür mit einem guten Frühstück. Und das Wetter spielte auch mit. Kein Regen in Sicht.

Zunächst klapperten wir im Gewerbegebiet einige Kfz.-Werkstätten ab, um dann schließlich bei einem VW Händler die passenden Schrauben zu bekommen, damit der seitliche Kennzeichenhalter von Harleyam wieder an seinem angestammten Platz angebracht werden konnte. Knappe 400 km lagen vor uns und die begannen eigentlich recht ereignislos. Schnurgerade Straßen, die sich über Kilometer hinzogen, um dann von einem Kreisel unterbrochen zu werden. Na ja, Kreisel haben ja auch Kurven. ?

 

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Von Luxeuil-Les-Bains ging es über Vesoul nach Dole. Am Ufer des kleinen Flusses Le Doubs legten wir eine Pause ein, erstens, damit Watzel und ich eine quarzen konnten und zweitens, damit Harleyam seinen Allerwertesten etwas entspannen konnte. Denn eines muss man ihm lassen, wer auf solch einem Sattel so eine Tour angeht, muss ganz schön leidensfähig sein.

 

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„Ich wär dann mal so weit.“ Dieser Satz signalisierte uns immer, dass die Pause vorbei war und wir uns wieder auf unsere Bikes schwingen sollten.

Weiter gings über highway-ähnliche Straßen bis wir in die Wälder von Hauteville-
Lompnes kamen. Da wurde die Strecke wieder interessant und richtig kurvenreich. Auch der Nationalpark Hauts-de-Chartreuse war fahrerisch sehr abwechslungsreich. Dafür war die Beschilderung der Strecke etwas gewöhnungsbedürftig, was uns einen Umweg einbrachte, der uns ganz schön durchgerüttelt hat. Dazu kam noch, dass die Tankstellendichte auch nicht sehr hoch war und es insbesondere für Harleyam mit seinem Peanut Tank manchmal etwas eng wurde. Die Tankstops nach jeweils knappen 150km waren willkommene Gelegenheiten für kurze Pausen.

Wer allerdings glaubt, dass man in dieser doch recht dünn besiedelten Gegend mal auf die Schnelle irgendwo was zum Essen bekommt, hat sich getäuscht. Wir haben an diesem Tag fast nur geschlossene Geschäfte und Restaurants gesehen, und das kann schon recht heftig werden, wenn der kleine Hunger kommt.
Und wieder mal verging die Zeit viel zu schnell und wir waren noch ein ganz schönes Stück von unserem Etappenziel für diesen Tag, Grenoble, entfernt.
Das führte dazu, dass wir neben einer Tankstelle in einen Supermarkt eingefallen sind und uns dort verpflegten, und das auch noch direkt vor dem Laden. Ein Baguette, etwas Salami und ein Camembert kann sich zu einem perfekten Imbiss entwickeln.

 

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Hat mich gewundert, dass keiner der Kunden Harleyam einen € hingeworfen hat. ?

Mittlerweile wurde mein Navi auf den Namen: Steffi getauft und es kam dann ab und an die Frage: Was sagt denn Steffi? Wie weit ist es noch bis zum Hotel? Als Steffi meinte, es sind noch 80 km, nahmen wir den kürzesten Weg nach Grenoble ins Hotel.

 

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Frankreich ist schön, wäre da nicht die komische Sprache, die vielen Kreisel und der absolut chaotische Verkehr in etwas größeren Städten und da macht Grenoble nun wirklich keine Ausnahme. Vom Stadtrand bis zur Stadtmitte brauchten wir wegen diverser Baustellen, einem sehr hohen Verkehrsaufkommen und einer permanenten Rot – Phase an den Ampeln fast 45 Minuten und das bei 25° (gefühlt allerdings über 30°) und die Hitze der Motoren von unten tat das ihrige dazu, dass wir wieder mal vollkommen unterhopft am Hotel Angleterre ankamen.

 

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Die Zimmer wurden in kürzester Zeit bezogen, die Motorräder in einem Innenhof geschützt abgestellt und nach wenigen Minuten waren wir auf der Suche nach einem Platz, wo es eine Hopfenkaltschale und später auch etwas zu essen gab.

 

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Und heute war Polizei auch wieder schön. Viel gefahren, viel gesehen, und das Beste war, dass alles absolut problemlos lief. Keine kritischen Situationen, nur Spaß, Spaß und Spaß.

An dem Abend sind alle recht früh ins Hotel zurück, denn morgen sollte das Highlight der Tour kommen. Die Schlucht von Verdun und dafür wollten alle fit sein.

 

Der Freitag begann mit einem guten Frühstück, dass leider durch recht komische Tischmanieren einer amerikanischen Touristengruppe beeinträchtigt wurde. Kaum zu glauben, wie sich erwachsene Leute beim Frühstücken danebenbenehmen können. Das haben wir jedoch schnell hinter uns gelassen, denn die Straße hat schon wieder gerufen.
Und Grenoble war am Morgen kaum widerzuerkennen. Wo war denn der ganze Verkehr und all die Staus geblieben, die wir gestern erdulden mussten. Die Lösung: Heute war irgendein französischer Feiertag und so waren wir ruckzuck draußen aus Grenoble und die Seealpen verwöhnten uns mit schönen Kurven.

und so sieht einer aus, der ganz high ist vom „Kurven“

 

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Am späten Vormittag entdeckten wir eine Mischung aus Bäckerei und Cafe und gönnten uns ein kleines zweites Frühstück. Wir haben wohl alle noch nicht erlebt, dass man an der Kasse eine Kaffeekapsel in die Hand gedrückt bekam um sich dann den Kaffee in einer ollen Kaffeemaschine selbst machen musste. Dafür haben diese runden Teilchen ganz gut geschmeckt.

 

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Beim Blick in den Himmel sahen wir rechts von uns eine dunkle Regenwolke, und da wir zum Glück in die andere Richtung wollten haben wir uns sicherheitshalber recht schnell wieder auf den Weg gemacht; man weiss ja nie, wo solche Wolken hinwollen.

Sie verfolgte uns zwar noch eine Weile, holte uns aber nicht ein und so genossen wir dann eine sonnenreiche trockene Kurvenfahrt, die uns schließlich zur Schlucht von Verdun führte. Wohl dem, der nicht allergisch reagiert, denn allein die Gerüche auf der Fahrt, vom frisch gemähten Gras über Lavendel und andere unbekannte Düfte umwehten uns.

 

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Man hatte uns geraten, bei gutem Wetter, auf jeden Fall die Route zu nehmen, die oberhalb der Schlucht entlangführt. Und das war ein guter Rat, denn was dann folgte, war der ultimative Kurvenspaß.

 

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Irgendwo, mitten im Nichts, haben wir dann mal die Videokameras aktiviert. Harleyam kam auf die Idee, meine Bullet an seinem hinteren Blinker zu befestigen und nach rückwärts zu filmen. Die Idee war gut und es funktionierte einwandfrei. Nach einigen Kilometern meinten wir, dass der Akku leer sei und haben sie wieder abgebaut. Vielleicht lag es an den Lichtverhältnissen, dass wir nicht bemerkten, dass sie weiter aufnahm und so sieht man am Ende des zweiten Videos, wie die Bullet wieder in meinem Topcase verstaut wird und dort munter im Dunkeln weiter filmte. …. bis der Akku wirklich leer war. ;-))

 

 

 

 

 

Ich habe dann auch mal die Gopro eingeschaltet, aber erst später beim Ansehen der Videos festgestellt, dass Murphys Law wieder zugeschlagen hatte. Natürlich musste sich so eine fette französische Mücke, Hummel oder sonstwas direkt mitten auf der Linse der Gopro zerlegen. So ein Mist.

 

 

 

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Auch heute rannte die Zeit schneller, als normalerweise im Dienst. Bereits knapp 100 Kilometer vor St. Tropez erhöhte sich die Harleydichte auf den Straßen erheblich und hat dann hat uns ein verrückter Harleyfahrer auf recht schnelle und riskante Weise überholt. So eine Fahrweise kennen wir normalerweise nicht von Harleyfahrern und der eine oder andere von uns fragte sich, ob der wohl gesund ankommt. Wenige Kilometer später stand dann ein RTW am Straßenrand, wo sich tatsächlich ein Biker höchst unsanft abgelegt hatte. Aber da wir nicht zu den Gaffern gehörten, wurde weder angehalten, noch irgendwelche Fotos gemacht.

 

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In Port Grimaud angekommen, bei fast 30°, fuhren wir erst mal das Büro der Ferienhausvermietung an, holten dort die Schlüssel ab und machten uns auf die Suche nach dem Ferienhaus, dass knappe 2 km entfernt lag. Der Weg entlang des Strandes wurde mittlerweile von mehr Harleys als Autos befahren und es machte sich schon Partystimmung breit.
Den Versuch zu tanken, haben wir erst mal aufgegeben, denn auf die Idee sind scheinbar auch andere gekommen. Dafür haben wir uns mit einigen kleinen grünen Flaschen namens Kronenburg eingedeckt.

 

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Unser Ferienhaus befand sich knappe 200 Meter vom Strand entfernt am Ende einer Sackgasse in einer ruhigen Siedlung. Vom Lärm der Hauptstraße am Strand war kaum was zu hören, es sei denn, es kam ab und zu einer der verrückten Italiener vorbei, die bevorzugt ohne Schalldämpfer durch die Gegend röhrten.

 

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Das Haus wurde bezogen, die Harley Crew auf die Zimmer verteilt und dann wollten wir uns eigentlich mit dem Bus auf den Weg zum Festival Gelände machen. Mittlerweile war es kurz nach 19:00 Uhr und an der Bushaltestelle mussten wir zu unserem Ärger feststellen, dass der letzte Bus nach St. Tropez vor 30 Minuten abgefahren war. Also mussten wir in den sauren Apfel beißen und sind mit den Bikes zum Festivalgelände gefahren. Und da begann der Ärger erst richtig.

 

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20:00 Uhr und beim Einlass wollte man uns für ein Tagesticket 65,-€ abknöpfen. Für HOG Mitglieder waren es immer noch 55,-€. Das haben wir uns dann ganz schnell abgeschminkt und sind zurück zu unserem Ferienhaus. Zu Fuß, weil wir unseren Frust erst mal mit einigen Kronenburg runtergespült haben, sind wir dann nach Port Grimaud reingelaufen und haben uns dort ein leckeres Essen schmecken lassen.

 

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Den Abend haben wir dann auf der Terrasse unseres Ferienhauses ausklingen lassen.

 

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Das Frühstück am Samstag wurde in dem gleichen kleinen Bistro eingenommen, wie das Abendessen gestern. Nach dem Kaffee waren wieder alle wieder wach und unternehmungslustig.
Der Samstag war eigentlich dem Euro-Festival vorbehalten. Auf Grund der doch exorbitanten Preisgestaltung haben sich FranCa und Harleyyam entschieden, nicht mit aufs Event-Gelände zu fahren, sondern sich den Samstag in und um Port Grimaud zu vertreiben.

Wir anderen fuhren nach dem Frühstück in Richtung St. Tropez um uns ins Getümmel zu werfen. Und so war es auch. An der Kasse zum Event-Gelände hatte man lange Gitterkonstruktionen aufgebaut, ähnlich wie beim Check-in auf dem Flughafen. Es hat fast 20 Minuten gedauert, bis wir widerstrebend unsere 55,- € für das Tagesticket loswerden durften. Wir redeten uns ein, dass wir ja schließlich wegen diesem Festival nach St. Tropez gefahren sind.

Das Event fand am Rande eines großen Campingplatzes direkt am Strand statt. Die Location war großartig, die Hauptbühne direkt am Strand. Jede Menge kleine Bars säumten den Weg, aber seht selbst.

 

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Das perfekte Fahrzeug für eine Vatertagstour, noch schnell eine Bierzeltgarnitur und ein Fässchen Hopfensaft draufgestellt, schon wärs perfekt. Ob Arwed das auch grade denkt?

 

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..und noch ein paar Bikes, ob die allerdings tourengeeignet sind?

 

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Die Sonne bruzzelte ordentlich und wir hatten satte 30° im Schatten. Da war es keine Wunder, dass einen ein kleiner Durst übermannte, besonders, wenn man grade einen gut gewürzten Burger als Mittagessen verspeist hat. Der wäre mir aber fast im Hals stecken geblieben, als man für eine kleine Flasche Bier (0,25) stolze 7,- € aufgerufen hat. Da ich das aus Prinzip nicht zahlen wollte, bestellte ich mir eine Dose Cola für 5,- € (immer noch Wucher und Abzocke).

 

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Nach 3 Stunden sind wir wieder in Richtung Ferienhaus gefahren und haben auf der dortigen Terrasse etwas relaxt. Allerdings nicht ohne vorher in der nahegelegenen Tankstelle das dortige Sonderangebot stark zu dezimieren. Dort gabs eine Schachtel Kronenburg für 4,99€ und da waren 10 Flaschen drin. ?
Also wurden sämtliche Koffer und Topcase vollgepackt. Schließlich wollten wir nicht verdursten und im Vergleich zu den Preisen auf dem Festival war das Bier ja so gut wie geschenkt.
Arwed und FranCa wollten am Abend nochmal zum Event-Gelände fahren, um sich dort einige Live-acts auf der Hauptbühne anzusehen. Und der Rest fand sich zum Abendessen in Port Grimaud ein und anschließend haben wir noch ein wenig günstiges Bier getrunken und rumgealbert.

 

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Schön wars. Wink

Und morgen, der Sonntag war zum Entspannen gedacht.

 

Der Sonntag war ja als Ruhetag geplant. Das hat aber den einen oder anderen nicht davon abgehalten, bereits vor dem Frühstück sein Bike von so einem komischen gelben Staub zu befreien.
Sah schon lustig aus, wie am frühen Morgen an den Bikes rumgewischt wurde. Und bei der Gelegenheit hat Watzel dann feststellen müssen, dass bei ihm keine Schrauber locker war. Wink Nein, ihm fehlte eine Schraube und zwar die Befestigung des Sitzes; muss sich wohl losvibriert haben in den letzten Tagen.

Unser Frühstück bestand aus Kaffee und frischen Croissants, die an der Tanke ganz in der Nähe zu bekommen waren. Hat vollkommen ausgereicht und kurz danach saßen wir auch schon wieder auf den Bikes und wollten ein wenig die Gegend rund um St. Tropez erkunden. Die Sonne war schon ganz schön kräftig und so war zumindest bei mir, seit langem mal wieder eine Fahrt im T-Shirt und Kutte angesagt.

 

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Kleine malerische Straßen, jede Menge Kurven, eine wunderschöne Gegend, wo obligatorische Gruppenfotos nicht fehlen durften.

 

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Gegen Mittag fanden wir dann auch noch eine Pizzeria, günstig auf dem Gipfel eines kleinen Hügels gelegen, von dem man einen perfekten Blick auf die Bucht von St. Tropez hatte.

 

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Gestärkt sind wir dann noch nach St. Tropez reingefahren, um dort zumindest eine Runde durch den Hafen zu drehen, ein leckeres Eis (2 Kügelchen für 5,-€) zu schlabbern und die Reichen und Schönen anzusehen. Haben aber nicht allzu viel Schöne gesehen, außer uns. ;-))))

 

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Den Abend haben wir wie gewohnt, auf unserer Terrasse ausklingen lassen. Dazu poste ich jetzt aber kein Bild, nicht dass der Eindruck entsteht, wir hätten nur gebechert. Lachaus

Schade, aber mit diesem Abend endete unsere Zeit an der Küste und morgen gehts wieder los in Richtung Heimat.

 

Der Montag begann für Watzel nicht besonders gut, wie er mir später erzählte, denn so richtig sei er nicht zum Schlafen gekommen. Angeblich soll ich ziemlich laut „geatmet“ haben. Kann ich mit gar nicht vorstellen. ;-))

 

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Schon vor dem schnellen französischen Frühstück wurden die Bikes gepackt und da habe ich mich dann richtig erschrocken. Ich wollte schon die Gendarmerie anrufen und eine Anzeige aufgeben, denn irgendwann in den letzten Tagen muss mir so ein Franzose mein Profil geklaut haben. Der Hinterreifen der E Glide ähnelte eher dem Slick eines Formel 1 Wagens, als einem Motorradreifen. Da habe ich den Bock nur wenige Tage vor der Tour problemlos über den TÜV gebracht und bin guten Gewissens losgefahren ohne zu ahnen, dass die Straßen in den Seealpen aus Schmirgelpapier bestehen. Hätte nicht geahnt, dass sich Profil derart schnell verabschieden kann.

Also vereinbarten wir, dass Watzel und ich mit FranCa nach dem Frühstück schon mal auf die Bahn gehen und einen in der Nähe liegenden Harley-Händler anfahren, während der Rest Bettwäsche und Schlüssel bei der Ferienhausvermietung abgaben. Es versprach wieder ein schöner warmer Tag zu werden und so gondelten wir gutgelaunt los.

Die gute Laune verflüchtigte sich allerdings, als wir feststellen mussten, dass der Harleyhändler, wie konnte es anders sein, am Montag geschlossen hatte. Also nix mit neuem Reifen und keine neue Schraube für Watzel’s Sitz. Als ich übrigens das Tor zum Harley-Händler öffnete, ging eine ziemlich renitente Alarmanlage los, was aber niemand sonderlich gestört hat, auch nicht die Kollegen der Gendarmerie, die ihre Dienststelle in Sichtweite hatten.
Zumindest Watzel hatte Glück, denn in dem Gewerbegebiet befand sich ein Jeep-Händler und da die US-Modelle auch Zollschrauben besitzen, konnte zumindest er seinen Sitz wieder befestigen.

Wir durchquerten wieder den Nationalpark von Verdon, jedoch auf einer westlicheren Strecke als auf der Hinfahrt.Hinter dem Park kamen wir über Digne und Embrun zu unserem ersten Etappenziel auf dem Rückweg, nach Briancon.

 

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Knapp 300km, nachdem wir die Küste verlassen hatten, kamen wir gegen Abend in Briancon an.
Ca. 30km vor Briancon machten wir nochmal eine taktische Pause und beim Abstellen seiner Sporty verabschiedete sich die Feder für den Seitenständer von Hareyyams Sporty. Also war Improvisationstalent gefragt. Und da davon reichlich vorhanden war, wurde der Seitenständer mittels eines Gummibandes am Rahmen befestigt; sah abenteuerlich aus, klappte aber.

 

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Im Hotel „Sweet Home Briancon“ empfing uns eine sehr nette junge Dame an der Reception, mit der wir im Laufe des Abends noch viel Spaß hatten. Nicht, das, was Ihr jetzt wieder denkt.
Im Gespräch erzählte sie, dass sie es wunderbar findet, wenn sich Freunde zu einer gemeinsamen Tour zusammenfinden und in fremde Länder fahren würden. Das hat ihr so gut gefallen, dass die erste Runde Bier auf’s Haus ging. Darüber hinaus änderte sie kostenlos noch die Buchungen, so dass Watzel in den Genuss eines Einzelzimmers kam und ohne Geräuschbelästigung schlafen konnte. Und für die Zeit ihres Dienstes, der bis 23:00 Uhr ging, hat sie auch noch die Bierpreise für uns um 1,50 € reduziert. Und sie versorgte uns so großzügig mit Chips und Erdnüsschen, dass wir das Abendessen ausfallen lassen konnten.

 

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War ja alles ganz schön, aber der Abend hat uns wieder mal bestätigt, dass es dort kein anständiges Bier gibt. Und da uns dieses komische „Kräuter-Bier“ nicht so richtig vom Hocker gerissen hat, sind wir zeitig ins Bett gegangen, denn morgen sollte eine 400km Strecke durch die Alpen auf uns warten.

 

Der Dienstag begann mit einem ausgiebigem Frühstück und die Sonne machte richtig Laune auf die bevorstehende 400 km – Tour durch die Alpen.
Auf dem Parkplatz schnell noch ein paar Beweisfotos gemacht, weil Arweds Harley nebenbei etwas ihr Revier markiert hatte (ein Fall für die Garantie) und schon ging los nach Norden. Gar nicht weit entfernt von Briancon ging es dann hoch in die Berge.

 

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Und dann kam da dieses böse Schild, Strecke, bzw. Tunnel Le Grand Clot gesperrt.
Natürlich haben wir das nicht geglaubt und haben zunächst mit vereinten Kräften so eine Betonabsperrung zur Seite gehievt, damit Arwed überprüfen konnte, ob nicht doch ein Durchkommen mit den Bikes möglich ist.

 

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Dem war aber nicht so, denn einer der nächsten Tunnels war eingestürzt und da dort so eine Tunnelbohrmaschine am Arbeiten war, gabs keine Möglichkeit für uns auf dieser Strecke weiter zu kommen.
Umgedreht und eine schöne Strecke zum zweiten mal an diesem Tag genossen. Es gibt ja für alles Umwege und Ersatzstrecken, …. dachten wir. Die nächste Möglichkeit dieses Gebiet in der geplanten Richtugn zu verlassen, war der Galibier Pass, der natürlich …. auch gesperrt war. Der wurde nämlich grade heute von den letzten Schneeresten gesäubert und war noch nicht passierbar.

Damit hörten die Umleitungsmöglichkeiten zunächst auf und wir mussten in den sauren Apfel beißen und bis nach Briancon zurückfahren. Und von da aus nahmen wir den Umweg über Italien um einiges später wieder auf unsere geplante Route zu stoßen. Einiges später, weil nämlich zwischendurch der Zubringer zu einer Autobahnauffahrt einfach mal komplett gesperrt war.

 

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Diese kleinen Unannehmlichkeiten bedeutet für uns dann einen Umweg von knapp 200km, der unsere Tagesetappe auf 600km anwachsen ließ.
Immer wieder kam die Frage: Was sagt Steffi, wieviel haben wir noch?

Die Gegend, die wir an diesem Tag befuhren war einfach grandios, insbesondere das Jura hat uns sehr gefallen.

 

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Wir hatten allesamt das Gefühl, dass wir heute und an den letzten Tagen unser diesjähriges Kurvenkontingent mehr als ausgeschöpft hatten. Es sind so viele Eindrücke auf uns eingestürzt, dass man gar nicht nachkam mit dem Verarbeiten. Kein Wunder, dass man dann feststellte, dass mit der Dauer der Tour auch irgendwie die Lust aufs Fotografieren nachgelassen hat.

 

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Wegen der Umleitungen wurden an diesem Tag unsere Pausen immer kürzer und kürzer und trotzdem kamen wir erst nach Einbruch der Dunkelheit in unserem Hotel de France in Villers le Lac an.

 

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Das Abendessen wurde von den meisten in flüssiger Form eingenommen und bereits nach relativ kurzer Zeit verschwanden alle auf ihren Zimmern.

Am nächsten Morgen wollte Harleyyam das Getriebeöl seiner Sporty nachfüllen, was ja recht einfach gehen würde, wenn sich denn alle Schrauben hätten lösen lassen. Selbst unter Zuhilfenahme eines nagelneuen Meissels klappte es nicht und so wurde eine in der Nähe liegende Werkstatt für Bootsmotoren aufgesucht und dort wurde dem Problem mit vereinten Kräften zu Leibe gerückt.

 

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Derweil saß der Rest von uns in einer schattigen Nebengasse des Hotels und warteten darauf, dass es weitergehen konnte. Und schwups, nach einer Stunde konnten wir dann endlich gegen 10:00 Uhr in Richtung Deutschland weitertuckern.

Das Wetter spielte immer noch mit, und so machte es richtig Spaß vom Elsaß her kommend den Schwarzwald in Richtung Stuttgart zu durchqueren.

 

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Arwed hat sich dann ca. 80km vor Stuttgart ausgeklinkt und wir sind dann etwas zügiger weitergefahren, nicht weil Arwed nicht mehr dabei war ;-), sondern weil sich das bis dahin schöne Wetter in Richtung Schlechtwetterfront veränderte. Und ich konnte ja alles gebrauchen, aber mit meinen Slicks stand Regen ganz unten auf meiner Wunschliste.
Es hat gehalten, bis wir im Zentrum von Stuttgart ankamen. „Steffi“, mein Navi, sagte noch, dass es lediglich noch 3km bis zum Gästehaus waren, als der Himmel seine Schleusen öffnete und das recht heftig. Gewitter und Starkregen, das bei einbrechender Dunkelheit machten die letzten 3 km zu einem Abenteuer.

Aber auch das haben wir gemeistert und als wir im Gästehaus angekommen waren, wieder trockene Klamotten am Leib, eine bestellte Pizza mit einem guten deutschen Bier genossen, war die Welt wieder in Ordnung. Trotzdem kam fast ein wenig Wehmut auf, denn damit endete auch eine für uns unvergessliche Woche.

An dieser Stelle nochmal ein dickes Danke an Harleyyam, dass er mit dieser Tour 6 Polizeibiker zusammengebracht hat, die sehr viel Spaß miteinander hatten. Ich habe es selten erlebt, dass alle am gleichen Strick gezogen haben, es zu keinerlei Unstimmigkeiten gekommen ist und dass alle die Tour ohne größere Probleme bewältigt haben. Ich bin mir sicher, dass sich dieser Haufen nicht zum letzten Mal in dieser Konstellation getroffen hat und nach dem Motto: Nach der Tour ist vor der Tour, laufen bereits Überlegungen für eine neue Tour in 2016.

Leute, es hat verdammt viel Spaß gemacht mit Euch. top top top top

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