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Wein und Motorrad

Text: tomx
Foto: tomx
Realisierung: Sven

 

Wein und Motorrad 2014

Bereits zum 2. Mal fand im Kreise einiger Polizeibiker das Event „Wein und Motorrad“ statt.

2013 hatten Tina und ich die Idee geboren, dass wir einem relativ kleinen Kreis (etwa 15 Leute) die schöne Pfalz zeigen könnten. Dies natürlich in Zusammenhang mit dem Getränk, das natürlich in der Pfalz in absolut edelster Form angebaut wird, dem Wein.
Ausgangspunkt war das befreundete Weingut Josef Köhr in Ruppertsberg.
Nachdem dieser Event letztes Jahr schon so ein herausragender Erfolg gewesen war, hieß es für uns auch dieses Jahr wieder: Das veranstalten wir erneut.
Dieses Jahr fand der Wein- und Motorradevent zwischen dem 23. und 28.05. statt. Bis zum 25.05. (also Freitag bis Sonntag) waren wir insgesamt 17 Teilnehmer, danach (bis Mittwoch) waren wir noch zu neunt.

Freitags war die Anreise. Mit einigen, die bereits schon mittags beim Weingut eingetroffen waren, fuhr man über das Samstag und Sonntag für Motorradfahrer gesperrte Elmsteiner Tal zum Johanniskreuz. Für einen Pausenkaffee sollte man das Café Nicklas nutzen. Der Parkplatz am Johanniskreuz selbst bietet sich zum „Mopedgucken“ an (mehr aber nicht….)
Abends war im Weingut dann das erste Highlight angesagt – die Weinprobe. Ich denke, dass die aus ganz Deutschland angereisten Polizeibiker ihre Freude an den edlen Tropfen hatten.

Am nächsten Tag ging es auf große Tour bis in die Vogesen (Petit Pierre). Wie wir es verdient hatten, erwischten wir auch hier einen wunderschönen, sonnigen Tag (nur morgens regnete es ein paar Minuten). In Petit Pierre bewies einer der Freunde Kreativität beim Geld verdienen und betätigte sich als Kofferboy bei einem Ferrarifahrer nebst blonder Begleitung.
Abends wurde dann auf dem Weingut gegrillt….. und Wein getrunken.

Sonntags reisten (wie schon geschrieben) einige wieder ab. Unsere Schwabenfreunde mussten nach Hause, auch unsere hessischen und niedersächsischen Freunde packten ihre Koffer und verabschiedeten sich von uns.
Über Kalmit und Johanniskreuz ging es dieses Mal nach Norden – bis in den Hunsrück.
Und abends…. man ahnt es schon, gabs auf dem Weingut Vesper und Wein.
Mit das Wichtigste für uns Biker – auch das Sonntagswetter war klasse.
…. doch dann kam die Wettervorhersage für Montag und Dienstag. Schrecklich bis schauderhaft hieß es – je nach Wetterapp. Pläne wurde geschmiedet. Von Minigolf über Fernsehnachmittag bis hin zu morgendlicher Weinprobe gingen diese.
Um es vorweg zu nehmen – bis Mittwoch fiel tagsüber in der Pfalz und demnach auch bei unseren Touren nicht ein Regentropfen.
Mein Berufsziel für mein nächstes Leben – ich werde Meterologe – da muss man überhaupts nichts lernen und wissen…
Montags knatterten wir erst Richtung Bad Dürkheim – das größte Weinfass Deutschlands anschauen. Dann gings wieder übers Elmsteiner Tal nach Hofstätten, wo sich eines unserer Lieblings-Ausflugslokale befindet – das „Müllers Lust“. Leider war geschlossen – wie auch das Café Nicklas. So wurde kurzerhand wieder Kultur „angeordnet“ und wir fuhren nach Speyer, wo die Gläubigsten unter uns Polizeibikern den Dom besichtigten konnten. Die weniger Gläubigen steuerten gleich in Richtung Domhof zum Mittagessen.
Der Abend wurde im Weingut beendet – bei Vesper und (zur Abwechslung) Wein.

Letzter Tag vor der Abreise. Wie erwähnt – die Lügenbarone – oder neuzeitlich auch Meterologen genannt – versprachen Blitz, Donner und Regen. Doch wir hatten bestes Bikerwetter.
Die Tour führte uns über das Deutsche Weintor zur Ligne Maginot – die Frontlinie des 1. Weltkriegs. Für einige war Besichtigung dieser Gedenkstätte angesagt – andere (Tina und ich) donnerte derweil über die Pfälzer Weinstraße gemütlich Richtung Weingut und besichtigten stattdessen unterwegs einen Riesenbecher Eiscreme.
Abend besuchten wir ein schönes uriges Lokal in Deidesheim. Ein Lob an dieser Stelle an die Wandergruppe der Polizeibiker, die den fast 15 minütigen Mammutmarsch von Ruppertsberg nach Deidesheim ohne Murren und Klagen durchzogen. Gut, zurück schwächelten einige und fuhren mit dem Taxi…
Der feuchte Abschluss fand dann natürlich wieder im Weingut statt. Für einige wurde es länger (z. B. für Bernie und mich) und da uns ja eh keiner bei unseren Winzerfreunden verrät, kann ich es auch schreiben….. wir haben an diesem Abend auch Bier getrunken.

Auch der schönste Event geht mal zu Ende und so bedanken sich Tina und Tom bei allen diesjährigen Teilnehmern, die da waren:

Kekao, Kerstin, Winger, Methusalix, Schwabenbändigerin, Squasher, Bernie, Burschi, Odysseus, Ute, Mo, Tina, Watzel, Asseblitz und Hesi 65

Zusätzlich haben uns noch Nicole, Jan und Kaidabei am Samstag begleitet.

Es war toll mit euch und schreit förmlich nach Wiederholung. Gott sei Dank ist alles gut gegangen, keiner hatte den Wein (zu) schlecht vertragen, keiner hatte zu tief ins Glas geschaut – bei der jeweiligen morgendlichen Alkoholkontrolle hatten wir immer ungelogene (wir sind ja auch keine Wetterfrösche) 0,00 Promille. Noch besser – keiner hatte eine Motorradpanne oder noch schlimmer einen Umfaller/Unfall.

Nächstes Jahr planen wir vielleicht aber etwas anderes (und ganz woanders).
Es soll ja nicht irgendwann langweilig werden….
Die Teilnehmer (und auch andere Interessierte) bekommen aber rechtzeitg Bescheid.

Hier noch ein paar Bilder (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken!)

 

Das neu gestaltete Weingut „Josef Köhr“

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Der einzige kurze Regen (am Samstag Vormittag)

 

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Aber meistens sah es so aus

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Das abendliche Grillgut für die (meisten) Polizeibiker

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Mittagspause in Petit Pierre

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Das Dürkheimer Riesenfass

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Versammeln für dem Speyerer Dom. Leider sind nicht alle zu sehen, weil derjenige Passant, der uns fotografieren wollte, anscheinend nicht den Auslöser gefunden hat…

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Denkmal Ligne Maginot

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