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Teneriffa on Bike

Text: BoGSer63

Fotos: BoGSer63

Realisierung: Sven

 

Wer hat nicht auch schon daran gedacht die lange bikefreie Winterzeit durch einen kleinen Motorradurlaub im sonnigen Süden zu verkürzen. Genau so ist es un nämlich auch ergangen. Es war auf den BMW-Motorrad Days 2013 als wir an dem Stand von „Teneriffa on Bike“ vorbeigekommen sind und dort freundlich von Willi van Bebber auf einen Biker-Urlaub auf Teneriffa eingeladen worden sind.

Ok, eingeladen waren wir, aber zahlen durften wir trotzdem. Da wir zu fünft waren, räumte er uns einen kleinen Nachlass ein. So freuten sich alle. Er hatte ein Geschäft gemacht und wir freuten uns auf die Reise.

Jetzt waren es aber noch fast 8 Monate bis zu unserer Reise. Ja genau, im März 2014 sollte es los gehen.

Und am 08.03.2014 ging es schließlich Los.

Wir waren der zweite Flieger der morgens um 06:00 Uhr in Stuttgart starten durfte.

Über den Flug brauche ich euch ja nichts zu erzählen, außer dass die Bestuhlung noch enger wurde. Zwischen meine Knie und dem Vordersitz bekam ich nicht mal mehr eine Hand. Aber für die vierstündige Reise sollte es reichen. Wenigstens war das Kabinenpersonal supernett und es gab Getränke so viel man wollte.

Gegen 09:00 Uhr Ortszeit (1 Stunde Zeitverschiebung) erreichten wir Teneriffa.

Es ist schon ein grandioser Blick auf die Insel mit dem 3718 Meter hohen Teide.

 

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Auf der anderen Seite konnten wir noch einen Blick auf La Gomera erhaschen, bevor es in den Endanflug zur Landung ging.

 

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Die Landung verlief unspektakulär und nachdem wir den Bus zum Transfer in unser Hotel gefunden hatten ging es relativ flott.

Die Zimmer die uns Willi van Bebber empfohlen hat waren richtig klasse mit einem super Ausblick auf den im Innenhof befindlichen Pool.

 

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Ach ja, darf ich vorstellen: Der nette Herr neben meiner Frau ist Jörg, ein Vereinskamerad des MFP Tübingen und guter Kumpel.

Mit Willi war vereinbart, dass wir uns am Spätnachmittag an der Rezeption unseres Hotels treffen und dort die Übergabemodalitäten der Motorrräder erledigen.

Also ab an den ca. 300 Meter entfernten Strand und Sonne genießen.

 

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Und wer Jörg kennt, der weiß, dass er nachmittags etwas süßes braucht…. Witz

 

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Das Treffen mit Willi verlief vollkommen unspektakulär. Er hatte alles schon vorbereitet und übergab uns die Schlüssel und die Fahrzeugpapiere, gab uns Tips und wies uns auf das Verhalten der lokalen Polizei ein. Die Motorräder selbst standen in der Tiefgarage unseres Hotels. Dort hat Willi seine Homebase.

Wir ließen den Abend bei ein paar Caipis ausklingen und fieberten schon der ersten Ausfahrt entgegen.

 

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Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück direkt in die Tiefgarage, wo schon unsere Maschinen vollgetankt und in erstklassigem Zustand auf uns warteten.

 

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Ach ja, darf ich übrigens vorstellen: Jörg, den kennt ihr schon, Renate, Cerstin und meine Lieblingsehefrau Gudrun Lachaus

Natürlich habe ich mir im Vorfeld schon Gedanken über unsere Touren gemacht und eifrig MapSource beackert. Nachdem ich jedoch gestern Abend mit Willi gesprochen habe, wurde die eine oder andere Tour doch etwas abgeändert und auf die Ratschläge von ihm hin angepasst.

Über Grandilla und Vilaflor ging es hinauf auf den Teide.

 

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Wir waren total baff als wir das erste mal durch die riesige Caldera mit dem Namen Las Cañadas fuhren. Das alles in einer Höhe von ca. 2400 Metern und strahlend blauem Himmel.

 

 

 

 

Leute, ich sag euch, der totale Hammer…. top Lasst euch nicht von den vielen Autos am Anfang des Filmes erschrecken. Das war ein inselansässiger Oldtimer-Club auf seiner Sonntagsausfahrt.

Es ist der totale Wahnsinn so über den Wolken zu fahren und immer wieder einen Blick auf das Meer oder wie hier auf La Gomera zu erhaschen.

 

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Komplett geplättet ob der vielen neuen Eindrücke waren es an diesem Abend etwas weniger Caipis geworden als geplant, aber unsere Betten schrieen förmlich nach uns. So gut wie auf Teneriffa hatte ich schon lang nicht mehr geschlafen.

 

Es ist Montag der 10.03.2014 auf Teneriffa. Ich wurde in den frühen Morgenstunden von einem Vogelgezwitscher geweckt, welches ich bislang noch nicht gehört hatte. Leider konnte ich den Vogel selbst nicht sehen. Was ich aber sah, war ein wunderschöner Morgen auf Teneriffa. Ihr kennt bestimmt von den Nachtschichten die Sommermorgen, wenn die Stadt so langsam aufwacht und einem die frische, aber warme Luft umhüllt. Genau so war es hier, allerdings mit dem Unterschied, dass ich nicht müde von der Nachtschicht sondern hellwach war. So gut wie hier habe ich echt schon lange nicht mehr geschlafen…und das den zweiten Tag in Folge.

Aber das interessiert euch bestimmt nicht so, ihr wollt bestimmt wissen wo es heute hin geht.

 

Es geht zunächst in den Nordosten der Insel. Wir wollen in das Anaga Gebirge welches auf Grund des dort häufig vorkommenden Nebel und Regen den feuchtesten Ort der Insel darstellt. Der dortige Gebirgsrücken ist mit dichtem Lorbeerwald bewachsen.

Bevor es richtig losgeht noch ein kleines Gruppenbild von uns…

 

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Mist, der Fotograf fehlt mal wieder Lachaus

Auf Willis Rat machen wir in Candelaria an der Uferpromenade Halt. Ein kleiner Kaffee muss sein und nebenbei genießen wir die tolle Location.

 

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Und schaffen tatsächlich ein Gruppenbild mit Fotograf… Mütze ab

 

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Hier muss ich gleich mal erwähnen, dass die Preise in den Lokalitäten sehr human sind. Ein Kaffee mit Milch oder landestypisch café con leche kostete ca. 1,20 €.

Durch Santa Cruz de Tenerife ging es an den wohl berühmtesten Strand Teneriffas, den Playa de Las Teresitas bei San Andrés, direkt unterhalb des Anaga Gebirges.

 

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Die Mädels wollten baden, die Jungs biken…da kann es schon mal zu schmollenden Gesichtern kommen…

 

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…glücklicherweise hatten die Damen ihre Badeanzüge vergessen, so konnten wir wieder lächeln…

 

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Aber jetzt geht es über San Andrés in das Anaga Gebirge. Das Wort Geradeaus existiert nun für die nächsten zwei Stunden nicht mehr… :ccooll:

 

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In Richtung Las Mercedes entlang der TF-12 bildete der Lorbeerwald förmlich ein Dach über uns…

 

Das sind mal Kurven… bigsmile

 

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Von hier hatten wir einen tollen Blick auf San Cristóbal de La Laguna.

 

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Ganz im Hintergrund ist noch der Flughafen Teneriffa Nord zu erkenen welcher am 27.03.1977 traurige Berühmtheit erlangte als eine startenden Boeing 747 der KLM mit einer Pan Am-Maschine desselben Typs, die sich noch auf der Startbahn befand koillidierte. Diese Tragödie kostete 583 Menschenleben.

Aber diese Unglück soll nicht Grundlage meiner Erzählung sein. Freuen wir uns lieber an der wahnsinnigen Farbenpracht der Insel in diesem Bereich…fast wären das atomgrüne Wiesen. Aber ganz ehrlich, nicht nachbearbeitet… Cool

 

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Über die TF-24 wollten wir eigentlich wieder in Richtung Teide. Aber es kam alles etwas anders und wir sind zum Glück ja flexibel Lachaus

Zuvor machten wir aber noch Rast an einem, sagen wir mal, etwas speziellen Bikertreff…

 

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Das Inventar war recht rustikal, die Musik ziemlich laut und der Wirt hatte keine Schneidezähne mehr…konnte aber etwas Deutsch da er mal eine Weile in Hamburg im Hafen gearbeitet hatte und war sehr freundlich.

 

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Gestärkt ging es nun an die Auffahrt über die TF-24 zum Teide. Die Vegetation änderte sich schlagartig. Aus saftigem grün wurden hohe Kieferwälder und kaum hatten wir ein paar Höhenmeter gemacht wurde es richtig schattig. Die Temperatur fiel auf unter 10 Grad und die ersten Wolkenfetzen drückten durch den Wald.

 

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Und dann begann der Eisregen…

 

 

 

 

Bei 2 Grad Außentemperatur und Regen entschieden wir uns von unserem Vorhaben auf den Teide zu fahren abzusehen und bogen an der nächsten Möglichkeit links entlang der TF-523 in Richtung Arafo.

Keine 5 Minuten später entstand dieses Bild bei 20 Grad….

 

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Wir folgten der TF-28 bis nach Villa de Arico. Die TF-28 wird zwar als fahrerisch eindrucksvoll beschrieben, uns waren die Straßen aber zu schlecht und zu verwinkelt. Daher wechselten wir auf die TF-1 um zügig zurück zum Hotel zu kommen um vor dem Abendessen noch einen der Hotelpools auf dem Dach zu genießen.

Obligatorisch am Abend war der…

 

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Erfahrungen mit den neuen Motorrädern haben nun alle genug gesammlt, deshalb geht es heute zunächst in das Teno-Gebirge im Südwesten der Insel. Laut Willi soll es dort recht eng und steil zu gehen deshalb wäre es mit Vorsicht zu genießen aber absolut sehenswert.

Zuvor wollen wir aber noch zu den Los Gigantes. Das ist eine Felsformation mit bis zu 450 Meter senkrecht abfallenden Felsen an der Westküste bei Puerto de Santiago. Am Spätnachmittag wollen wir dann noch kurz auf den Teide.

Aber beginnen wir mit den Los Gigantes…

 

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…und einer phantastischen Aussichtsplattform, dem El Mirador Archipenque…wieder ein Tip von Willi… top

 

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Für alle die auch mal dort hin wollen, die Aussichtsplattform befindet sich in einer Kurve genau hinter den drei Palmen… winke

 

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Nach einem leckeren Kaffee geht es weiter nach Santiago del Teide. Dort biegen wir auf die TF-436 ab, welche direkt zur Masca Schlucht führt. Sie bietet immer wieder gigantische Aussichten. Im Hintergrund ist hier z.B. La Gomera zu sehen.

 

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Mitfahren dürft ihr natürlich auch winke

 

 

 

 

Da kann man sich einfach nicht satt sehen.

 

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Und den leckeren Snack bei dieser Aussicht gab es hier…Mirador de La Cruz de Hilda

 

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Hier kann Mann es aushalten…

 

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Weiter ging es nach Buenavista del Norte. Dort befindet sich hinter dem Golfplatz direkt neben einem Schwimmbad ein kleines uriges Fischrestaurant. Wieder ein Geheimtipp von Willi… top

Hier ein kleiner Film dazu. Das Restaurant der gehobenen Klasse ist unter den Fischernetzen versteckt… winke

 

 

 

 

Ganz schön versteckt….

 

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…und natürlich für Jörg den obligatorischen Kaffee und Kuchen…

 

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Weiter ging es bis kurz vor Garachico…

 

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um von dort aus über die TF-421, TF-82 und TF-38 auf den Teide zu gelangen…

 

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Einfach nur genial am späten Nachmittag wenn dort nichts mehr los ist…

 

 

…ich könnte schon wieder los wenn ich die Bilder sehe…

 

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Die großen Jungs im Sandkasten Lachaus

 

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Hier mal ich beim Kartenstudium… lesen

 

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Auf der Rückfahrt zum Hotel mussten wir dann, wie eigentlich jeden Tag, die Wolkendecke durchstoßen, schließlich waren wir ja in einer Höhe von ca. 2500 m unterwegs…

 

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Hier unser Torwächter Jörg. Er war nicht nur Lumpensammler, nein auch der große Torwächter. Wir hatten eine eigene Chip-Karte mit welcher wir in die Tiefgarage rein und raus konnten wie wir wollten….

 

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Von der Tiefgarage aus ging es direkt am Pool und der dazugehörigen Pool-Bar (wenn man es vorbei schaffte…) zum Aufzug und von dort noch ca. 50 Meter bis zu den Zimmern. Man konnte es locker in drei bis vier Minuten vom Zimmer bis zu den Bikes schaffen. Retour dauerte es meistens länger… schxxss Pool-Bar Witz

Es sind übrigens Kleinigkeiten die einen Mann glücklich machen können… bigsmile

 

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Auf eines muss ich euch allerdings bei einem Teneriffa Besuch hinweisen. Eine geologische Anomalie. Keine Ahnung

Die tritt immer abends auf. Der Höhenunterschied von unserem Hotel zu unserer favorisierten Strandbar betrug läppische 30 Höhenmeter auf einer Entfernung von ca. einem halben Kilometer. Also eigentlich gar kein Gefälle. Ich schwöre allerdings Stein und Bein, dass nach zwei oder drei kleinen Caipis es fast Senkrecht zu unserem Hotel den Berg hinauf ging und wir jedesmal kurz davor waren Sicherungsseile anzulegen… Witz

Und jetzt gute Nacht… Hochachtung

 

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Es ist der 12.03.2014. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es über die Vilaflor entlang der TF-21 in Richtung Teide.

Es herrscht wieder geniales Bikerwetter und so swingen wir dem Teide entgegen. Beachtet mal die Gesteinsfarben, eigentlich ist es vor Urzeiten erstarrte Lava, im zweiten Teil des Filmchens. Grün, rot, braun, gelb….einfach der Wahnsinn.

 

 

 

 

Am Hotel Parador de Canadas del Teide, mitten in der Caldera gelegen, gönnen wir uns einen Kaffee und genießen den Blick auf den 3718 m hohen Teide.

 

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Und das war unser Ausblick….

 

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Weiter ging es entlang der TF-21 durch die Caldera, wobei wir jedoch für Fotostops immer wieder anhielten. Hier mal ein typisches Bild.

 

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Der TF-21 folgend ging es auf der Westseite der Insel wieder hinab. Wir näherten uns auf dem Bild schon wieder der obligatorischen Wolkendecke…

 

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Da kann man schon Spaß haben…

 

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Und ein Filmchen gibt es auch dazu…

 

 

 

 

In Puerto de la Cruz steuerten wir das Café de Paris an um unseren Zuckerhaushalt wieder auf ein ausgeglichenes Niveau anzuheben…

 

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Das Café ist genial an der Uferpromenade mit direktem Blick auf die geniale Poolanlage Lago Martiánez, ein Werk des Künstlers César Manrique, gelegen…

 

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Ein Erinnerungsfoto musste sein winke

 

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Wollt ihr mal einen Drachenbaum sehen Friede

 

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Übrigens, das Nachmittagseis musste sofort wieder von den Hüften…wir gaben jedenfalls alles… Freund

 

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Nach diesem enormen Workout mussten wir zum Entspannen unbedingt ein wenig Motorrad fahren… weshalb wir eigentlich auch auf dieser Insel sind… winke

Unspektakulär ging es entlang der Westküste in den Süden der Insel, zurück zu unserem Hotel.

Unterwegs noch kurz getankt, was bei diesen Preisen fast Freude macht…

 

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Hab ich euch eigentlich schon einmal den Weg von der Garage zum Hotelzimmer gezeigt?

Links unten am Billardtisch kommen wir aus der Tiefgarage. Vorbei am Pool und der Poolbar (unter dem Wasserfall), geht es zum Lift. Damit ab in die Oberste Etage. Unsere Zimmer waren dann links oberhalb der großen Palmen.

 

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Und was meint ihr, was es jetzt gleich gibt… cocktail

 

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Heute ist der 13.03.2014, das Wetter ist wie immer hier im südlichen Teil von Teneriffa hervorragend. Wir sind schon früh auf den Beinen, denn es gilt heute La Gomera zu erkunden.

Glücklicherweise benötigen wir nur ca. 10 Minuten Fahrzeit von der Costa Adeje bis zum Fährhafen nach Los Cristianos.
Wir sind pünktlich, allerdings lässt die Fähre noch auf sich warten…

 

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…aber kaum ist sie da, geht es ratzfatz und wir sind an Bord…

 

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Eine gute Stunde Fahrzeit verbringen wir an Deck bei bestem Wetter…

 

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…und genialer Sicht auf Teneriffa…

 

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Die Anlegemanöver der Fähren sind für mich als Laie immer wieder beeindruckend. Mit welcher Leichtigkeit die Jungs die dicken Pötte rückwärts einparken…Reschpekt top

 

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Kaum von der Fähre runter und raus aus San Sebastián de La Gomera, das dauert nur wenige Minuten, werden wir von der Schönheit dieser Insel erschlagen…

 

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Ja genau, das im Hintergrund über den Wolken ist der knapp 60 Kilometer entfernte Teide…

 

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Diese Insel ist so wahnsinnig grün…

 

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…und hier geht es durch einen kleinen Lorbeerwald entlang der TF-711 nach Hermigua…

 

 

 

 

Wir bleiben auf der TF-711 und fahren in Richtung Vallehermoso. Einfach genial diese Straßenführung…

 

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Wir schrauben uns immer weiter in die Höhe, vorbei an relativ ungesicherten Abhängen und durch dichte Lorbeerwälder entlang der CV-16…

 

 

 

 

…um dann auf bestens ausgebauten Straßen hinab ins Valle Gran Rey zu fahren…

 

 

 

 

Hier mal der Chefe mit seinem Bike…

 

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…und einem genialen Ausblick auf Playa de La Calera…

 

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Leider haben wir nirgends Zeit um richtig zu verweilen, die Fähre wartet nicht und wir müssen noch eine ganze Ecke fahren bis wir um die Insel rum sind.

Am Playa de Santiago legen wir an einer kleinen Bar eine kleine Pause ein und stoßen dort auf eines von zwei Pärchen, unterwegs auf Harleys, welche wir morgens schon an der Fähre auf Teneriffa trafen.

 

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Da die Harleyjünger bekanntermaßen etwas gemütlicher unterwegs sind, wollte dieser auch rechtzeitig los um unsere gemeinsame Fähre zu erreichen, musste aber feststellen, dass beim Abziehen des Zündschlüssels sein Abblendlicht nicht automatisch aus geht…warum auch immer…

Auf jeden Fall war seine Batterie leer und Anschiebeversuche endeten regelmäßig mit einem kurzen schwarzen Strich auf dem Asphalt. Wir halfen natürlich wo wir konnten und unsere Cerstin konnte tatsächlich auf Grund ihrer profunden Spanischkenntnisse ein Starthilfekabel organisieren. Da zwischenzeitlich auch unsere Deadline zum erreichen der Fähre überschritten war, musste der arme Tropf mit seiner Sozia dem Bike ordentlich die Sporen geben um an uns dran zu bleiben.

Ich vermute, dass dies die schnellste Fahrt im Leben der Harley gewesen ist… Lachaus

 

 

 

 

Aber Timing ist alles! Gerade noch rechtzeitig erreichten wir die Fähre und konnten unmittelbar nach unserer Ankunft schon in derer Bauch verschwinden…

 

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Bei der Überfahrt genossen wir erneut den Blick auf Teneriffa…

 

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…und bei der Ausfahrt aus der Fähre konnten sogar die Harleyjünger wieder lachen… winke

 

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Der Ausflug na La Gomera hat sich auf jeden Fall gelohnt und schreit danach wiederholt zu werden, vielleicht mit einer kleinen Zwischenübernachtung. Willi würde für uns alles organisieren…beim nächsten Mal… bigsmile

Hier mal unser Hotelpool bei Nacht…

 

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…nur damit ihr nicht meint, wir würden abends nur Caipi trinken… Lachaus

 

Es ist der 14.03.2014. Eigentlich haben wir alles gesehen was wir bei unserem Erstbesuch auf Teneriffa haben sehen wollen… außer dem Stück der TF-24 vom Teide hinab in Richtung San Cristóbal de La Laguna. Ihr erinnert euch noch, die Geschichte mit dem Eisregen Erschrocken

Also in aller Frische wieder hinauf auf den Teide. Auch wenn wir jetzt schon dort mehrmals waren, immer noch ein Genuss. Wir hatten vereinbart, dass jeder so fahren möchte wie er will und kann und wir uns am Restaurant vor der Gabelung TF-21 / TF-24 treffen.

Ok, ich gebe zu dass ich der Letze war welcher am vereinbarten Treffpunkt ankam, aber ich wollte die Landschaft nochmals mit allen Sinnen genießen.

Hier einfach nochmals ein paar Eindrücke…

 

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Letzter… Lachaus

 

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Wir fuhren die TF-21 noch ein Stück hinab in Richtung San Cristóbal de La Laguna um dann wieder bergauf zu fahren, ständig mit dem Blick auf den Teide…

 

 

 

Und jetzt ist mir was blödes passiert. Meine GoPro ist auf der Fahrt entlang der TF-24 beschlagen, so dass die Filmqualität nicht mehr wirklich der Hit ist. Zukünftig werde ich für solche Situationen den offenen Gehäusedeckel verwenden. Geärgert hat es mich schon, da diese Strecke auch sehr Reizvoll ist. Führt sie doch an den Observatorien vorbei in einen wunderschönen Kiefernwald.

Aber all das Jammern nützt nichts. Wir sind nochmals nach Candelaria gefahren um dort an der Uferpromenade einen kleinen Snack einzunehmen. Irgendwie genierte sich da wohl meine Lieblingsehefrau, was meinem Freund Jörg jedoch nichts ausmachte… Lachaus

 

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Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Über die Autobahn TF-1 ging es zurück an die Costa Adeje. Die Maschinen mussten noch vollgetankt werden und am späten Nachmittag erfolgte die Rückgabe, welche völlig problemlos verlief, an Willi.

Und ratet mal, was wir am Abend gemacht haben?

Richtisch… Lachaus

 

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Hier endet mein Reisebericht. Am nächsten Tag ging es unspektakulär zurück nach Stuttgart.

Ich hoffe euch hat mein Reisebericht wenigstens etwas gefallen.

 

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Mich würde es freuen…winke

Resümee:

Die Reise war der absolute Hit und ich komme beim Schreiben immer wieder ins schwärmen und träumen.

Der Reiseveranstalter über welchen wir die gesamte Reise abgewickelt haben war der hier und kann von mir uneingeschränkt empfohlen werden.

Was würde ich bei einer erneuten Reise anders machen?

– den Shuttlebus Flughafen – Hotel – Flughafen würde ich gegen ein Taxi tauschen. Kostet unwesentlich mehr und geht wesentlich flotter.

– Fahrer oder Fahrerinnen bitte vorher hier in Deutschland auf Vergleichsmaschinen Probe sitzen ob die Füße wirklich den Boden erreichen. Willi hat nur eine begrenzte Anzahl von niedrigen Sitzbänken vorrätig.

Das wars aber auch schon…und jetzt ab nach Teneriffa mit „Teneriffa on Bike“… winke

 

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