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Kinderhospiz München

 

Der Polizeibiker und Moderator der Landesgruppe Bayern/Süd, daMingara, hat für 2018 das Kinderhospiz München als Spendenempfänger ausgesucht.

daMingara:

“Normal ist es immer um die Weihnachtszeit, wo einem die Spendenaufrufe verschiedenster Organisationen auf allen Kanälen ins Haus flattern. 
Nein, so einfach war es mit dem AKM nicht, doch dazu später mehr.

AKM steht für die Stiftung ambulantes Kinderhospiz München. Die Stiftung selbst besteht seit 2005 und hat die Vison “Nicht das Leben mit Tagen, sondern die Tage mit Leben füllen.”

Was heißt das denn nun? Wissen muss man, dass die betroffenen Kinder größtenteils schwerst behindert sind und ihre Angehörigen sich zum einen damit konfrontiert sehen, dass sie ihr Kind bis zum Lebensende werden pflegen müssen. Zum anderen sagt der Name “Hospiz” aber auch schon, dass die Angehörigen das mitzumachen haben, was man seinem ärgsten Feind nicht wünscht: Das eigene Kind überleben müssen. Nicht unerwartet und plötzlich wegen eines Unfalls oder sonstigen Unglücks – nein: Die Kinder haben eine früher oder später tödlichend ende Krankheit. 
Dass so eine Botschaft “Ihr Kind hat die Krankheit xy und wird vermutlich sein xx. Lebensjahr nicht erleben” das ganze Leben auf den Kopf stellt liegt auf der Hand. 
Das AKM versucht hier, ein Hilfenetz für die kleinen Patienten und ihre Angehörigen aufzuspannen. 
Wie genau steht im groben hier:
https://www.kinderhospiz-muenchen.de/ueber-uns/#unsere-arbeit

Aber wie kam ich denn nun auf das AKM? 
Zeit zurück, 2014. Mit etlichen Kollegen geht’s zum Münchner Kindl Lauf. Das Wetter ist bescheiden, trotzdem gute Stimmung. Der Blick fällt auf den Begünstigten dieses Laufs “Ambulantes Kinderhospiz München”. Während man selbst sich also am Leben und Bewegen freut kommt schon der Gedanke an die auf, die nicht so viel Glück hatten wie man selbst. Nachdenken. Hatte nicht unser Junior auch unheimlich viel Glück als er mit 1700 Gramm drastisch zu früh das Licht der Welt erblickte. Was wäre wenn das nicht doch noch alles gut gegangen wäre?

Szenenwechsel. Auf der Dienststelle kommt die Idee auf, ob wir uns nicht auch etwas sozial engagieren können. Wenn jemand eine Idee hat, dann bitte melden. Der Vorschlag mit dem AKM fand Zustimmung und seither hat die I.Abteilung in München immer wieder mal die einen oder anderen Eltern mit ihren Patienten zu Gast.
Eine betroffene Mutter stellte hier ihr Leben und das mit ihrem Patienten vor. Vom ganz normalen Alltag, der keine freie Sekunde bietet über die krankheitsspezifischen Probleme bis hin zum Formularkrieg. Und trotzdem strahlte diese Mutter eine beneidenswerte Kraft und Zuversicht aus. Das war ein Vortrag, der lange nach hallt. Und der auch zeigt, wo die Grenzen unseres Systems sind. Satt, sauber und medizinisch versorgt ist das eine, aber außerhalb dieser Grundbedürfnisse ist auch noch sehr viel zu tun. Und da kommen dann die breiten Hilfsangebote des AKM zum Tragen.

Näheres kann man sehen bei
https://www.kinderhospiz-muenchen.de/mach-das-licht-an/
(Beim scrollen findet man sogar den Familientag in der Abteilung)

Warum denn nun das AKM als Empfänger der Spende 2018?
Wenn man einen Blick auf die Finanzen des AKM wirft, dann sieht man, dass die Stiftung hauptsächlich von Spenden lebt und mit ihr die Möglichkeit betroffenen Familien zu helfen. 
Das einzige was man klären muss ist das “München” im Namen der Stiftung. Der Stiftungssitz ist München, die betreuten Familien aber sind in ganz Bayern zu finden.

Ja, es gibt noch viele andere wohltätige Organisationen, aber das AKM gehört zu den eher kleineren und ist sehr nah an den betroffenen. Die glücklichen Gesichter der kleinen oder das Dankeschön der Eltern haben mich jedenfalls überzeugt.

Ich sage schon im voraus Danke für all das, womit wir dem AKM beim Helfen helfen können!

Grüße aus zMinga!”

 

Auf der Homepage des Kinderhospiz München heißt es:

 

“Seit 2005 betreut die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München-AKM Familien mit unheilbarkranken und lebensbedrohlich schwersterkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in München und ganz Bayern.

Dabei wird das Team aus hauptamtlichen Ärzten, Psychologen, Krankenschwestern und Sozialarbeitern von über 160 Ehrenamtlichen in den Bereichen Krisenintervention, Familien- und Trauerbegleitung unterstützt.

Ziel soll es sein den Familien in dieser schwierigen Zeit eine feste Stütze zu sein und Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität zu schenken.”

 

Gerne unterstützen wir diese Einrichtung für hilfsbedürftigen Kinder finanziell. Zu 100 % werden die “Einnahmen” von unserem 8. Bundestreffen an die hilfsbedürftigen Kinder fließen.

Wer uns dabei unterstützen möchte, der darf das gerne tun, indem er unsere Homepage besucht oder direkt an das Kinderhospiz München spendet.

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